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Eine alte oder schlechte Website kostet täglich Kunden, wenn ...

15. August 2026 · 4 Min. Lesezeit · Michael Birkenfeld

Frustrierte Person arbeitet an einem Laptop

Ein Besucher landet auf Ihrer Startseite. Er hat zehn Sekunden Zeit, vielleicht weniger. Wenn er in dieser Zeit nicht erkennt, was Sie eigentlich machen und für wen, ist er wieder weg. Klick zurück, nächstes Suchergebnis. Kein böser Wille, keine Beschwerde, einfach nur eine geschlossene Browser-Tab.

1. Unklar, worum es überhaupt geht

Genau das passiert täglich auf Websites, die zu allgemein formuliert sind: „Ihr Partner für innovative Lösungen" sagt nichts. Ein Autohaus, das auf der Startseite nur ein Stimmungsbild und einen Slogan zeigt statt sofort zu sagen „Gebrauchtwagen ab 8.000 Euro, Probefahrt heute buchen", verliert genau in diesen zehn Sekunden Kunden, die eigentlich bereits kaufbereit waren.

2. Nicht gefunden, was gesucht wird

Angenommen, die Startseite überzeugt, der Besucher will weiter. Jetzt sucht er etwas Konkretes: den Preis, die Öffnungszeiten, den Kontakt, ein bestimmtes Produkt. Findet er es nicht innerhalb von fünf Sekunden, ist die Website faktisch nutzlos, egal wie gut sie aussieht.

Ich sehe das ständig bei Handwerksbetrieben: die Leistungen stecken in einem Untermenü mit drei Klicks Tiefe, während die Über-uns-Seite prominent im Hauptmenü verlinkt ist. Kein Kunde sucht zuerst die Firmengeschichte. Er will wissen, ob Sie das Problem lösen können, das er gerade hat. Ein Elektriker, dessen Leistungsübersicht nur „Elektroinstallation" heißt statt konkret „E-Check" und „Wallbox-Montage" einzeln aufzulisten, verliert Kunden an den Anbieter zwei Ergebnisse weiter unten.

3. Kein erkennbarer nächster Schritt

Was soll der Besucher eigentlich tun, wenn er überzeugt ist? Viele Websites hören einfach auf. Text, Bild, nächster Abschnitt, Ende der Seite. Kein Button, kein Telefonlink irgendwo in Sicht. Das kostet Anfragen, die längst da gewesen wären, wenn irgendwo „Jetzt Termin vereinbaren" oder „Kostenlos anrufen" gestanden hätte.

Alle drei Probleme haben eins gemeinsam. Sie sind unsichtbar für den Betreiber selbst. Man kennt die eigene Website zu gut, um sie noch mit den Augen eines fremden Besuchers zu sehen. Genau deshalb lohnt sich ein Blick von außen.

  • Wird in zehn Sekunden klar, worum es geht?
  • Findet ein Besucher in fünf Sekunden, was er sucht?
  • Gibt es einen erkennbaren nächsten Schritt?

Genau diese drei Fragen prüfe ich in meinem kostenlosen Website-Check, unverbindlich und Punkt für Punkt. Sie bekommen die Ergebnisse schriftlich zurück, ohne dass daraus automatisch ein Auftrag wird. Bei einer der drei Fragen ein Nein, wissen Sie wenigstens, wo Ihre Website gerade Kunden verliert, statt es nur zu vermuten.

Michael Birkenfeld, Inhaber von FORMAT//ECOMMERCE

Der Autor

Michael Birkenfeld

Seit über 25 Jahren entwickle und betreue ich E-Commerce-Systeme. Hier schreibe ich darüber, was davon in der Praxis wirklich funktioniert.

(KI hat den ersten Entwurf geschrieben und ich hatte das letzte Wort.)

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